Archiv für den Autor: Sabine Saldaña Bravo

Über Sabine Saldaña Bravo

Lesen war und ist meine Leidenschaft. Zum Schreiben bin ich erst über Umwege gekommen. Wenn ich mal nicht schreibe – was schon beruflich bedingt recht selten ist – tanze ich gerne Salsa und lese – mal wieder. Alles, was mir in die Quere kommt. Deshalb bin ich am allermeisten auf Eure Geschichten hier gespannt! :-) Ach ja: Mein täglich Brot verdiene ich mir als Texter oder besser als Texterin für Werbetexte rund um Erding und München.

Storytelling – Tipp der Woche: die Unternehmenskultur pflegen

Vor etwa 2 Jahren hatte mein Auto ein kleines Problem, und ich suchte eine nahe gelegene Vertragswerkstätte auf. Eine Mitarbeiterin begrüßte mich freundlich, wusste aber keine Antwort auf meine Frage. Als Sie ihren, direkt am Schreibtisch hinter ihr sitzenden, Chef zu Hilfe holte, brüllte dieser seiner Mitarbeiterin nur an – ohne dabei aufzustehen, mich als Kundin überhaupt wahrzunehmen oder gar eine fachlich kompetente Antwort abzufedern. Ich suchte schnell das Weite und habe diese Werkstätte nie wieder betreten. Warum? Könnte doch sein, dass dieser Mann eine wahre Koryphäe unter der Motorhaube ist? Mir egal. Denn hier stimmt die Unternehmenskultur nicht. Wer so mit seinen Mitarbeitern umgeht, bekommt mein Geld nicht. So einfach ist das.

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Storytelling-Tipp der Woche: Zuhören

Es ist die alte Geschichte: Nur wer gut zuhört, kann auch gut erzählen. Doch was genau ist eigentlich „gut zuhören“? img-schreiben

Sie ahnen es schon: Es geht dabei nicht um die wortgenaue Wiedergabe des Erzählten. Vielmehr steckt die schönste Geschichte meist zwischen den Zeilen sowie im Zusammenspiel von Wort und Gestik des Interviewpartners. Zuhören, Zusehen und wirklich dabei sein gehören also ganz eng zusammen und bilden schon ein gutes Fundament für die Entdeckung „Ihrer“ Geschichte. Jawohl „Ihrer“, denn schließlich bringen Sie später zu Papier, was Sie wahr genommen und welche Story Sie dahinter entdeckt haben. Ein anderer Interviewer würde eventuell eine ganz andere Geschichte erkennen.

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Alles Werbung, oder was?

Geschichten fand ich schon immer toll. Seit meiner Jugend kann ich mich hineinleben in die Abenteuer anderer Menschen, die Faszination ferner Länder und das traurige Schicksal der Helden vergangener und neuzeitlicher Tage – von Gulliver über Pan Tau bis hin zu Harry Potter und Bridget Jones. Was ich damit sagen will: Mit einer guten Geschichte können Sie mich jederzeit kriegen. Das hat sich wohl rumgesprochen. Denn neuerdings wird das Stilmittel des Storytellings meiner Meinung nach ein wenig missbraucht – zur gewollten oder ungewollten Irreführung der Verbraucher, durch so genanntes Native Advertising – übersetzt als Werbung im bekannten Umfeld…

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http://www.blog.embis.de/2015/native-advertising-kritisch-hinterfragt/

Alle sagen Content ist ein Trend. Ich nenne gute Inhalte einfach verbraucherbfreundlich

Content hin oder her: waren es nicht schon immer die inneren Werte, die ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Veranstaltung ausgezeichnet haben? Social Network - Word Cloud

In den Anfangsjahren des Online Marketings wurde das nur einfach hintan gestellt – das war damals dumm, und das ist es auch heute noch. Deshalb ist es nicht nur für Marketer schön, dass sie sich endlich mal wieder mit Inhalten beschäftigen dürfen – in erster Linie kommen gut aufbereitete und verständlich erklärte Inhalte natürlich den Verbrauchen zugute. Und sind wird denn nicht alle auch Verbraucher?

 

 

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Warum Weihnachten weiß und still ist

Draußen hat es 31 Grad und ich esse Lebkuchen. Ich mache das zum ersten Mal und ganz ehrlich, es schmeckt irgendwie unpassend. Viel zu schwer. Und doch esse ich weiter. Aber nicht ganz so lange, wie bei winterlichen Temperaturen. Ich bin schneller satt und irgendwie spüre ich das ganze Fett auch schneller. Auf den Hüften und in meiner „Mitte“. An Weihnachten denke ich dabei nicht. Eher an meine Wäsche. Die aus dem Sommerurlaub.

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Da komme ich nämlich gerade her. Wie immer führt mich der Weg nach meiner Ankunft zuhause recht bald in den nächsten Supermarkt. Einkaufen eben. Und dieses Mal, Ende August, ist nicht nur der Urlaub endgültig vorbei, sondern, so scheint es, irgendwie schon das ganze Jahr. Es weihnachtet im Supermarkt und ich kaufe Lebkuchen. Aus reiner Neugier. Denn ich stecke noch mitten im Jahr. Es ist ein gutes Jahr. Das Jahr, in dem in meinem Einkaufswagen Grillfleisch neben Weihnachtsgebäck liegt.

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Weihnachten „Gefällt mir“

Ich habe es getan. Ich bin in Facebook und habe fünf Freunde. Im realen Leben ist das eine schöne Anzahl, denn wer ist schon wirklich ein Freund? In Facebook ist das nichts. Ich bin ein einsamer Wolf, der keine Gefällt-mir-oder-Gefällt-mir-nicht-Daumen verteilt und keine Party-, Tier- und Promifotos kommentiert, ja noch nicht mal ein eigenes Bild von sich präsentiert.

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Darauf habe ich verzichtet. Diesen Part hat mein pubertierender Nachwuchs für sich reserviert. Und das ist auch der eigentliche Grund, weshalb ich in Facebook bin. Ich kontrolliere mein Kind. Online. Und dabei bin ich nicht allein.

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Als Weihnachten seine Erwartungen verlor

„Kennen Sie schon unser kostenloses Postbank-Giro-Plus?“ säuselte der aggressionsresistente junge Post-Mann der wohl hundertsten Kundin in den letzten zwei Stunden mit einem einstudierten Lächeln entgegen. Ohne einen Hauch des Gespürs für die unglaubliche Hektik in der ach so staaden Vorweihnachtszeit leierte er diesen Spruch unaufgefordert jedem entgegen, der es wagte, seinen Schalter mit so einem banalen Anliegen wie Briefmarken kaufen oder Paket aufgeben aufzusuchen.

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Damals, als die Post auf genau diesem Fundament ihre Existenz begründete, fand ich es immer ziemlich klasse Briefe aufzugeben. Denn da durfte ich die Briefmarken abschlecken. Die schmeckten immer so süßlich, klebrig. Ich stellte mir dabei vor, wie es wohl so sei, als Brief auf Reisen. Ob man da etwas sehe von der großen weiten Welt? Ob der Briefträger manchmal gerne wissen würde, was da Schönes drinstehe, in dem Brief mit der angesabberten Marke drauf? Welche Geheimnisse? Welche Überraschungen?

Das interessiert heute Niemanden mehr. Denn alle Geheimnisse dieser Welt, werden frei Haus über Facebook gepostet. Und das hat manchmal eher einen bitteren Geschmack.

 

Jetzt war ich endlich dran. Drei Briefmarken à 55 Cent brauchte ich. Meine Weihnachtspost. Von Jahr zu Jahr verschickte ich weniger Weihnachtsbriefe, dafür mehr E-Mails mit lustigen Anhängen und schnelle SMS, an jeden, der mir grad so einfiel am Heiligen Abend zwischen spätem Frühstück und letztem Geschenkeinpacken. Da wünschte ich dann immer „viele Geschenke“. Warum eigentlich?

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Der erste Eindruck zählt – auch im B2B

Auch wenn wir ein Unternehmen kennenlernen heißt es: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Dabei zählt zum Eindruck nicht nur das äußere Bild. Auch auf die inneren Werte kommt es an – vor allem, wenn man sich über die Corporate Website kennenlernt. img-schreiben

Was innere Werte sind? Zum Beispiel der Webtext. Ist er schlecht strukturiert und nicht fesselnd geschrieben, wird er nicht gelesen. Nicht von den Usern und auch nicht von Google.

 

 

 

 

 

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Was Texter leisten können – und was nicht

Immer häufiger flattern bei mir Bewerbungen für Praktika als Texter aus Erding, ganz München img-schreibenund Bayern herein. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass die meisten Bewerber gar nicht so richtig wissen, was es mit dem Beruf des Texters auf sich hat. Viele setzen ihn mit dem des Journalisten gleich. Andere wiederum wollen einfach „irgendwas mit Werbung“ machen. Beides ist weit von dem entfernt, was der Texter leisten, und von dem, was er nicht leisten kann.

 

 

 

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Mein Texter ist ein Roboter

Ich geben es zu: meine Beziehung zu Robotern ist seit meiner Kindergartenzeiten, sagen wir mal: gespalten. Das lag unter anderem daran, dass ich meine Geburtstags-Kino-Gutscheine immer mit meinem Cousin zusammen einlösen musste und wir deshalb meist in Star Wars landeten. Zum anderen mag ich Stimmen nicht, die wie Blech klingen. Und im Übrigen auch keine Töne, die aus Blech kommen.

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