Archiv für den Autor: Sabine Saldaña Bravo

Über Sabine Saldaña Bravo

Lesen war und ist meine Leidenschaft. Zum Schreiben bin ich erst über Umwege gekommen. Wenn ich mal nicht schreibe – was schon beruflich bedingt recht selten ist – tanze ich gerne Salsa und lese – mal wieder. Alles, was mir in die Quere kommt. Deshalb bin ich am allermeisten auf Eure Geschichten hier gespannt! :-) Ach ja: Mein täglich Brot verdiene ich mir als Texter oder besser als Texterin für Werbetexte rund um Erding und München.

Der eine feine Weihnachtsmoment

Es gibt Momente, die lassen sich nicht allein in Worte fassen. Deshalb greifen Groß und Klein immer häufiger zu den allseits beliebten Emoticons zurück. Die sind klein, niedlich, mehr oder weniger aussagekräftig und: sie sparen einem die ganze Schreiberei Drumherum. Die ist ja irgendwie auch lästig, raubt nur Zeit, die man echt für Wichtigeres dringend braucht. Eben.

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Und so wollte ich in diesem Jahr eigentlich anstatt einer Weihnachts-geschichte einfach mal ein buntes Potpourri an Emoticons aneinander-reihen – oder noch besser – wild durcheinander mischen. Dann könne sich jeder seine eigene Weihnachtsgeschichte daraus basteln. So der ehrgeizige Plan bis zu diesem einen feinen Moment im September.

Bild © Fotolia Bildagentur Nr. 83955554/ Gestaltungszusatz Karin Hofmaier

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Alle mal Mitmachen: Erfolgreiches Storytelling erfordert den Konsens aller Abteilungen

Storytelling ist die Aufgabe des Marketings? Von wegen! Um beispielsweise eine Story über ein technisches Produkt glaubhaft kommunizieren zu können, benötigt das Marketing das Know-how der Entwickler. Froschkönig_Sabine

Es muss die Sprache der Insider auf Augenhöhe sprechen und gleichzeitig komplexe technische Sachverhalte verständlich rüberbringen – zu den verschiedenen Zielgruppen und Entscheidern.

Damit nicht genug

… muss das Marketing auch noch wissen, was denn so die Themen sind, die die Zielgruppe gerade interessieren und bewegen…

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Was für ein Gedanke: das Internet als Gesamtkunstwerk

Ja, ich muss es sagen: Dieser Artikel neulich im Feuilleton der SZ hat mich geflasht. Da schreibt die Kulturkritikerin und Autorin des Buchs: „Magic an Loss: The Internet as Art“ über eben dieses Thema in einem Gastbeitrag der Süddeutschen Zeitung – und mir bleibt mal eben die Spucke weg: Weil meine Gedanken gleich ganz schnell anfangen durcheinander zu wirbeln. Jede daraus entstandene Idee, jeder Wunsch: alle wollen als Erste raus.

LebensqualitätDabei könnte es endlich wieder mal etwas langsamer werden. Wenn wir der These der Autorin folgen und das Internet mit eben diesem Anspruch befüllen und bereichern, zu nutzen und zu schätzen wüssten: als „das größte Gemeinschaftskunstwerk aller Zeiten“ (SZ Nr. 210, Samstag/Sonntag. 10./11. September 2016, S. 17).

Ich hab’s mal versucht. Erst einmal theoretisch. Auf meine Art …

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Jeder sagt‘s anders, oder: Vom Reiz des Perspektivenwechsels im Storytelling

Langweilig. Jawohl. Genau das sind viele Unternehmensgeschichten. Warum? Weil sie immer in gleicher Weise erzählt werden. Nur die Protagonisten wechseln und der Ort. Ansonsten immer das gleiche Schema:salto del pesce rosso

Gründer hat eine Geschäftsidee und den Mut dazu, diese zu verwirklichen. So weit.

Gründer packt es an und gründet sein Unternehmen, oft mit Unterstützung seiner noch jungen Gattin. So gut.

Gründer wird erfolgreicher Unternehmer, expandiert und tritt die Nachfolge an seinen Sohn, seine Söhne oder seine Tochter, seine Töchter ab. So langweilig.

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Telling by Doing: Storytelling mit Augenzwinkern

Einstein war bislang nicht mein Superheld Nr. 1. Das muss man mal ganz klar sagen. Nobelpreis hin oder her. Richtig „gekriegt“ hat mich das Genie mit der wilden Frisur aber dennoch vor etwa einer Woche. Da flatterte er mir als Aufmacher für eine Storytelling-Infografik ins E-Mail-Postfach, zwinkerte mir kokett zu und hatte sich somit eine zweite Chance redlich verdient.

Einsteins-guide-to-storytelling-infografik-DEUnd auch wenn ich Ad hoc keine Verbindung von Albert Einstein zur Methode des Storytellings herstellen kann – neugierig gemacht hat mich diese kleine Bedienungs- und Wirkungsanweisung „Storytelling“ in jedem Fall.

© Website Storytelling / Storytelling Infografik in groß

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Content-Spezial oder: Was ist eigentlich „Storytelling“?

Storytelling ist seit 2014 in aller Marketingmunde. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Newsletter eines Marketingmagazins mit mindestens einem Storytelling-Thema in die E-Mail-Postfächer der Marketer flattert. Es scheint, als hätte das Content Marketing einen völlig neuen Trend kennen und lieben gelernt. Wie gesagt: es scheint …

the beachStorytelling – eigentlich nicht Neues!

Denn wenn man es genau nimmt, ist das Geschichtenerzählen „… einer der ältesten Kommunikationsformen, die die Menschheit je entwickelt hat“. http://www.ik-blog.de/im-gespraech-storytelling-experten-prof-dr-michael-mueller/ So jedenfalls Prof. Dr. Michael Müller, Professor für Medienanalyse und Medienkonzeption an der Hochschule der Medien Stuttgart und einer der führenden Experten für die Anwendung narrativer Methoden.

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Texter warum? Ein modernes Wort-Schau-Spiel in 3 Akten

Ihr Logo steht, Ihre Website ist in professionellen Händen und die Grafik für Ihren Flyer in Bestform. Und nun? „Das bisschen Text, das schreib ich selbst“. Texter brauche ich keinen. Doch Texte selbst gemacht, sind meistens keine Pracht.

salto del pesce rossoDer Grund: Sie kennen Ihr Unternehmen und Ihr Produkt zu gut. Sie schwelgen in Ihrem Fachjargon, lassen wichtige Verbraucherinformation weg, denn Sie können sich aufgrund Ihrer Fülle an Fach- und Produktwissen nicht mehr in die Personen hineinversetzen, die Sie und Ihre Produkte noch nicht kennen, aber kaufen oder buchen sollen: Ihre Kunden.

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Wo Weihnachten seine Heimat hat

Geschenke und Köstlichkeiten, bis sich die festlich gedeckten Weihnachtstafeln biegen. Dazu die ganze Familie um sich herum – oder eben, das, was man heute unter Familie versteht.

Amazing fairy house decorated at christmas in shape of tea cup with opened door and fireplace inside. Unusual christmas illustration.

Das ist die Kurzversion moderner Weihnacht. Und das sind die Rosinen, die wir uns Jahr für Jahr am 24. Dezember aus der biblischen Erzählung um Maria, Josef und das Jesuskind herauspicken – als feierlichen Lobgesang auf Jesus Christus, seine Begegnung mit den Heiligen Drei Königen und ihren kostbaren Geschenken. Dabei ist die ganze Geschichte – oder die Story dahinter, wie wir heute sagen – auch die Geschichte von Flucht und Zuflucht.

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Richtig bloggen – so geht’s!

Blogs boomen. Doch was ein gutes Blog ist, entscheidet letztendlich immer der User. Der nämlich kann die dort veröffentlichten Beiträge liken und in seinem sozialen Netzwerk weiterempfehlen – oder nicht.

Doch was genau trennt die Blog-Spreu vom Weizen? Was mögen Blog-Leser und was nicht? Wie baut man ein Blog korrekt auf? Wie geht SEO für Blogs und wie benimmt man sich eigentlich so unter Bloggern?

Robert Weller und Michael Firnkes haben diese und noch viel mehr Antworten zusammengefasst – und zwar in ihrem ersten Gemeinschaftswerk: Blog Boosting Content-Marketing-Design-SEO, mitp-Verlag 2015, 2., aktualisierte Auflage.

Zum Erscheinen dieses Handbuches habe ich mit dem Autor Michael Firnkes gesprochen und ihn unter anderem gefragt, was denn sein erstes Blog so erfolgreich gemacht hat. Lesen Sie das vollständige Interview unter  diesem Link

Warum Robotertexte nicht das Aus für anspruchsvolle Texte bedeuten. Eine Hoffnung.

Irre! Alle wollen tollen Content, super Inhalte und Erfolg im Internet. Eigentlich supi. Nur: kosten darf das nix. Das Internet ist frei und gratis. Videos gibt’s für umme, Musik auf leichten Umwegen auch. So sieht echte Freiheit aus! Wenn das so weiter geht, dann bleibt der Content vielleicht König, aber der König ist dann pleite. Warum?

path to sand beach in North sea, Zandvoort aan zee, North Holland, NEtherlands

path to sand beach in North sea, Zandvoort aan zee, North Holland, NEtherlands

Weil seine eigentliche Währung, der gute Inhalt, verfault wie ein zu feucht gelagertes Stück Holz. Niemand wolle es rechtzeitig ins Trockene bringen, niemand es beschützen. Doch was feucht ist, kann nicht mehr brennen. Für eine Sache, ein Thema, einen anderen Menschen. Und wer nicht für etwas brennt, kann auch kein Feuer entfachen. Wissen wir. Eigentlich.

Foto Fotolia ©webruci

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