Kategorie-Archiv: Philosophische Geschichten

Märchentraum

Ja, ich bin der Klaus und war dabei eine Matratze zu säubern. Am besten versuche ich es mal mit dem Besen die Hundehaare weg zu bekommen. Nach einer halben Stunde war ich so erledigt, dass ich mich mit meinem Besen auf die Matratze setzte um auszuruhen.

Auf einmal bewegte sich die Matratze und kam ins Rutschen. Es wurde immer schneller, ich sah wie ich die Autos überholte und wurde immer schneller, ich glaube nun flog ich. Der Fahrtwind dröhnte immer mehr in meinen Ohren. Es wurde immer dunkler und dunkler, auf einmal war es Nacht. Den Fahrtwind konnte ich nicht mehr hören. Ich weiß nicht wie lange ich schon flog, das Zeitgedächnis verschwand vollkommen.IMG_0613

Schlagartig wurde es heller und plötzlich war ich mit meiner Matratze auf einer großen, grünen Wiese mit wunderbaren gelben Blumen. Ich sah mich um, alles nur Wiesen, Felder, Obstbäume und Wäldchen. Alles war ganz ruhig, man hörte keinen Wind – rein gar nichts.

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Eine kurze Geschichte des Loslassens – von einem Naturwissenschaftler!

Heute ist ein Moment – da muss etwas weg. Weil es einfach zu viel wurde im Haus. Wir Menschen auf diesem Planeten bauen uns unsere Wirklichkeit. Mit allerlei Konsequenzen. Das ist schon merkwürdig. Als junges Paar schafft man zunächst allerlei an, zum Wohnen, zum Freuen aber auch zum rein praktischen Gebrauch. Dann kommen in vielen Fällen die Kinder.

(Unsere Tochter zog aus)

Auch sie brauchen viel, sie brauchen Dinge, die wir als Eltern ebenfalls lieb gewinnen und die wir demgemäß auch später festhalten wollen, als Erinnerung. Denn auch sie hatten sich einmal darüber gefreut. Und nach einem Wimpernschlag ist man alt und die Kinder groß. Das verstehe ich nicht. Andererseits – was ist schon die menschliche Lebensspanne gegen die astronomischen Größenordnungen!

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