Archiv für den Autor: Sabine Saldaña Bravo

Über Sabine Saldaña Bravo

Lesen war und ist meine Leidenschaft. Zum Schreiben bin ich erst über Umwege gekommen. Wenn ich mal nicht schreibe – was schon beruflich bedingt recht selten ist – tanze ich gerne Salsa und lese – mal wieder. Alles, was mir in die Quere kommt. Deshalb bin ich am allermeisten auf Eure Geschichten hier gespannt! :-) Ach ja: Mein täglich Brot verdiene ich mir als Texter oder besser als Texterin für Werbetexte rund um Erding und München.

Ich steh‘ auf Berlin

Ich hab’s mal wieder getan. Berlin. Das ist jetzt nicht nur so schnell mal dahingeschrieben. Berlin besucht man nicht. Berlin macht man. Einfach so. Anders geht’s nämlich gar nicht. Denn diese Stadt ist so wenig arrogant, dass man schon fast Angst haben muss um sie und ihren Ruf als Hauptstadt. IMG-20150807-WA0011

Dabei gibt sie schon einiges, um Aufmerksamkeit zu bekommen: Sie hübscht ihre Einkaufspassagen auf, protzt mit einer gigantischen Glaskuppel am Regierungssitz (Vortäuschung von Transparenz?) und redet einfach mal nicht mehr über ihren neuen Flughafen. Aber sie gibt nicht alles – eben das macht sie so sympathisch, so natürlich, so lebens- und liebenswert. Doch von vorne …

 

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Warum Robotertexte nicht das Aus für anspruchsvolle Texte bedeuten. Eine Hoffnung.

Irre! Alle wollen tollen Content, super Inhalte und Erfolg im Internet. Eigentlich supi. Nur: kosten darf das nix. Das Internet ist frei und gratis. Videos gibt’s für umme, Musik auf leichten Umwegen auch. So sieht echte Freiheit aus! Wenn das so weiter geht, dann bleibt der Content vielleicht König, aber der König ist dann pleite. Warum?

path to sand beach in North sea, Zandvoort aan zee, North Holland, NEtherlands

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Weil seine eigentliche Währung, der gute Inhalt, verfault wie ein zu feucht gelagertes Stück Holz. Niemand wolle es rechtzeitig ins Trockene bringen, niemand es beschützen. Doch was feucht ist, kann nicht mehr brennen. Für eine Sache, ein Thema, einen anderen Menschen. Und wer nicht für etwas brennt, kann auch kein Feuer entfachen. Wissen wir. Eigentlich.

Foto Fotolia ©webruci

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Buchrezension: Firnkes, Michael (2015): Das gekaufte Web. (TELEPOLIS) – Wie wir online manipuliert werden.

Das vor wenigen Tagen erschienene Fachbuch „Das gekaufte Web. Wie wir online manipuliert werden“ von dem Autor und hauptberuflichen Blogger Michael Firnkes ist eine fundiert recherchiertes Abbild der „dunklen Seite“ des Internets.

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Hier werde munter geschönt, gefälscht und manipuliert. Das Ziel: Profitmaximierung um jeden Preis. Selbst um den des Verlusts der Presse-, der Informations- und der Meinungsfreiheit.

Bild ©Verlag Heinz Heise

 

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Ob das mal gut geht: Texten 4.0

Sie geben sich derzeit die Klinke in die Hand, die Zukunftsmusik über die Industrie 4.0 und ihre Fortschrittsverlierer, die Horrorgeschichten über Robotertexter und deren Worteffizienz und was ganz was anderes: der hohe Wert des Storytellings im crossmedialen Marketing-Mix.

img-schreibenAuf der einen Seite geht es also um die Wirtschaftlichkeit durch Maschinen, auf der anderen um berührende Geschichten von Menschen für Menschen. Immer jedoch geht es um Kommunikation. Geht das zusammen und: Geht das gut?

 

 

 

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Storytelling-Tipp 4: Versuchs mal mit Storytelling-Tools

Geschichten lassen heute natürlich nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern, als Slideshare oder als Video ganz wunderbar multimedial in Szene setzen. Dadurch können Sie gleich doppelt berühren: durch die macht der Worte und der bildlichen Darstellung. Kleine, feine Helfer hierfür sind Storytelling-Tools. Zwei davon, nämlich „Storify“ und „Storyteller“, habe ich mir für einen Blogbeitrag für die eMBIS-Akademie für Online Marketing einmal genauer angesehen. Hier gehts zum Blog

Und wenn euch jetzt noch die Wege und die Worte zu den lesenswerten Stories fehlen: Ab sofort ist mein Storytelling-Seminar bei der eMBIS-Akademie für Online Marketing buchbar Storytelling-Seminar

Storytelling – Tipp der Woche: We are family: Content Marketing und Storytelling gehören zusammen

Hätten meine Lehrer mir damals schon Geschichten über die Grundlagen der Gravitation, den Sinn des Pythagoras oder die Bedeutung der Fotosynthese für das Leben auf der Erde erzählt, dann hätte ich mich vielleicht auch im naturwissenschaftlichen Zweig unseres Gymnasiums besser aufgehoben gefühlt. So wurden Deutsch, Geschichte und Ethik meine Favoriten. Heute ist mir auch klar, warum: Ich kann mir Geschichten einfach besser merken als fakten. Erzählte Erlebnisse oder Ereignisse sprechen mich an und berühren mich nicht selten. Sie bleiben haften und verbinden. Nachhaltig.image001

Im Marketing und in der Werbung ist das nicht anders: Guter Content ist nichts, wenn er schlecht transportiert wird. Der beste und in jedem Fall effektivste Weg von Unternehmen und Produkten zu ihren Kunden ist ihre jeweilige Geschichte.

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Storytelling – Tipp der Woche: die Unternehmenskultur pflegen

Vor etwa 2 Jahren hatte mein Auto ein kleines Problem, und ich suchte eine nahe gelegene Vertragswerkstätte auf. Eine Mitarbeiterin begrüßte mich freundlich, wusste aber keine Antwort auf meine Frage. Als Sie ihren, direkt am Schreibtisch hinter ihr sitzenden, Chef zu Hilfe holte, brüllte dieser seiner Mitarbeiterin nur an – ohne dabei aufzustehen, mich als Kundin überhaupt wahrzunehmen oder gar eine fachlich kompetente Antwort abzufedern. Ich suchte schnell das Weite und habe diese Werkstätte nie wieder betreten. Warum? Könnte doch sein, dass dieser Mann eine wahre Koryphäe unter der Motorhaube ist? Mir egal. Denn hier stimmt die Unternehmenskultur nicht. Wer so mit seinen Mitarbeitern umgeht, bekommt mein Geld nicht. So einfach ist das.

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Storytelling-Tipp der Woche: Zuhören

Es ist die alte Geschichte: Nur wer gut zuhört, kann auch gut erzählen. Doch was genau ist eigentlich „gut zuhören“? img-schreiben

Sie ahnen es schon: Es geht dabei nicht um die wortgenaue Wiedergabe des Erzählten. Vielmehr steckt die schönste Geschichte meist zwischen den Zeilen sowie im Zusammenspiel von Wort und Gestik des Interviewpartners. Zuhören, Zusehen und wirklich dabei sein gehören also ganz eng zusammen und bilden schon ein gutes Fundament für die Entdeckung „Ihrer“ Geschichte. Jawohl „Ihrer“, denn schließlich bringen Sie später zu Papier, was Sie wahr genommen und welche Story Sie dahinter entdeckt haben. Ein anderer Interviewer würde eventuell eine ganz andere Geschichte erkennen.

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MINI. MAL. IST. Kapitel 4: Männersachen

Wir widmeten uns also von nun ab zwei geschlagene Stunden nur den Männern. Insbesondere natürlich dem derzeit an meiner Seite wandelnden. Ganz Projektmanagerin aus Passion, hielt sich Paula strikt an den Weg zum erfolgreichen Projekt: 20140504_110731

1. Anamnese, also herausfinden wo es weh tut.

2. Medikation, Ideen sammeln was helfen kann, damit es wieder „funzt“.

3. Heilung: das Geschenk!

 

 

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Alles Werbung, oder was?

Geschichten fand ich schon immer toll. Seit meiner Jugend kann ich mich hineinleben in die Abenteuer anderer Menschen, die Faszination ferner Länder und das traurige Schicksal der Helden vergangener und neuzeitlicher Tage – von Gulliver über Pan Tau bis hin zu Harry Potter und Bridget Jones. Was ich damit sagen will: Mit einer guten Geschichte können Sie mich jederzeit kriegen. Das hat sich wohl rumgesprochen. Denn neuerdings wird das Stilmittel des Storytellings meiner Meinung nach ein wenig missbraucht – zur gewollten oder ungewollten Irreführung der Verbraucher, durch so genanntes Native Advertising – übersetzt als Werbung im bekannten Umfeld…

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http://www.blog.embis.de/2015/native-advertising-kritisch-hinterfragt/