Archiv für den Autor: Klaus-Dieter Oettrich

Über Klaus-Dieter Oettrich

Klaus-Dieter Oettrich aus Stuttgart ist Versicherungskaufmann und Betriebswirt. Schon in seiner Ausbildungszeit war seine Leidenschaft das "Schreiben" 1979 wanderte er mit seiner Familie nach Spanien an die Costa del Sol aus. 1989 zog er nach Madrid um im Vertriebsmanagement deutscher Produkte tätig zu sein. Gründete Vertriebsgesellschaften etc. 2011 übergab er die Firma seiner Tochter und war noch als Seniormanager tätig. Ab Ende 2014 widmete er sich nur noch um das "Schreiben" lustiger, nachdenklicher und sehr spannenden Geschichten. Er lebt nun mit seiner Familie mit vielen Tieren auf einer Finca bei Madrid

Märchentraum

Ja, ich bin der Klaus und war dabei eine Matratze zu säubern. Am besten versuche ich es mal mit dem Besen die Hundehaare weg zu bekommen. Nach einer halben Stunde war ich so erledigt, dass ich mich mit meinem Besen auf die Matratze setzte um auszuruhen.

Auf einmal bewegte sich die Matratze und kam ins Rutschen. Es wurde immer schneller, ich sah wie ich die Autos überholte und wurde immer schneller, ich glaube nun flog ich. Der Fahrtwind dröhnte immer mehr in meinen Ohren. Es wurde immer dunkler und dunkler, auf einmal war es Nacht. Den Fahrtwind konnte ich nicht mehr hören. Ich weiß nicht wie lange ich schon flog, das Zeitgedächnis verschwand vollkommen.IMG_0613

Schlagartig wurde es heller und plötzlich war ich mit meiner Matratze auf einer großen, grünen Wiese mit wunderbaren gelben Blumen. Ich sah mich um, alles nur Wiesen, Felder, Obstbäume und Wäldchen. Alles war ganz ruhig, man hörte keinen Wind – rein gar nichts.

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Vogelproblem

Wir nennen sie mal M und sie ist die Mutter einer kleinen Vogelfamilie mit 3 Kindern, ihrem Mann und dem Opa. Man ernährte sich wie die anderen Vögel, man aß Früchte, Beeren, Würmer etc.

Die Kinder waren noch sehr klein, konnten gerade ein wenig fliegen, aber bei der Essenssuche mussten Vater und Mutter noch helfen. Saldana_regenbogen

Es war eine glückliche Familie.

M besuchte manchmal einen Strauch mit Früchten und aß diese sehr gerne. Am Anfang war es nur einmal die Woche, danach jeden Tag. Zuerst freuten sich die Kinder, dass die Mutter nach dem Genuss der Beeren so lustig und ausgelassen war. Aber mit der Zeit bemerkten sie, dass die Mutter sich von der Familie zurückzog und immer mehr ihr eigenes Leben führte.

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