Archiv für den Monat: Januar 2015

Spinn I oder spinning I?

Wer sich noch an mein Resümee des Radausflugs an den Kalteer See im vergangenen Sommer erinnern kann, der weiß: Radfahren gehört nicht zu meinen favorisierten Sportarten. Zwar radele ich ganz gerne und oft in meiner kleinen Stadt umher – mit dem Auto ist ja kein Durchkommen mehr. Und Parkplätze? Lustig!

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Aber sobald es, sagen wir mal, echte Kraft erfordert, um von der Stelle zu kommen, macht mein Geist auf dem Rad nicht mehr mit. Und mein Körper irgendwie auch nicht. Und da ohne Wille eben kein Weg, fiel bei meiner Radpremiere „Auf nach Kaltern“ schon vor dem Ende des ersten Akts der Vorhang. Radfahren war wieder nur was für die Ebene und ohne Anstrengung. Bis vor wenigen Wochen. Das war ich das erste Mal beim Spinning.

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Schon wieder ein neues Jahr

Ganz ehrlich? Allein schon die Bezeichnung „neues Jahr“ setzt mich irgendwie unter Druck. Jedes Mal nach jedem 1. Januar habe ich das Gefühl, ich müsste etwas ändern. Dinge anders machen. Besser werden. In jeder Hinsicht. Als ob ich nicht gut genug wäre, oder als ob das vergangene Jahr komplett nix war.

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Allein diese Gedanken sind irgendwie einschneidend. Denn eigentlich mag ich Veränderungen nicht so gerne. Also ab und zu mal etwas anderes sehen, essen oder hören, da bin ich dabei. Aber wirklich etwas verändern möchte ich nicht. Ja, ja, ich sehe nun schon den einen oder anderen seinen Kopf schütteln: „mei, ist die faad“. Mir ist aber gar nicht faad. Jedenfalls nicht mit mir. Und mit meinem Leben ist mir schon gar nicht langweilig. Weil das so ist, habe ich eine große Befürchtung: Ich glaube, ich bin zufrieden.

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