Archiv für den Monat: September 2014

MINI. MAL. IST. Kapitel 3: Bling, Bling – Überraschung!

Ja, ich weiß: Meine letzte Überraschung war nicht zu 100 Prozent en detail überdacht. Aber, dass es sich bei dem Jubilar und seiner angeborenen Liebe zum Teilen, tatsächlich um eineiige, täuschend ähnliche, Zwillinge handelte, ist ja nun wirklich nicht mein Verschulden!

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Rechnet man dann auch noch einen Toleranzbereich aufgrund meiner altersbedingten Sehschwäche von, sagen wir mal 98 Prozent hinzu, bin ich eigentlich völlig unschuldig daran, dass ich den vermeintlichen versuchten Ehebruch des Gatten meiner liebsten Freundin Hildi quasi im Keim erstickt habe. Oder dies zumindest ersticken wollte, wenn es denn wirklich er gewesen wäre, der aus Freiersfüßen wandelte, und nicht sein Zwillingsbruder…

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21:0

Der Motor dreht seit über einer Minute kontinuierlich mit 9.500 Touren bei 23 km/h im ersten Gang , der zweite Gang findet bei 15% Steigung einfach keinen Anschluss, der Schneeregen prasselt in mein Gesicht und vermischt sich mit dem Nasensekret, das sich der Schwerkraft folgend den Weg Richtung Mund bahnt und arschkalt ist es auch noch. Was mache ich eigentlich hier? Bin ich denn total bescheuert?

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Gut, Ozzi Osbourne ist auch bescheuert und beißt deswegen Fledermäusen den Kopf ab. Da macht mir Mopedfahrern doch mehr Spaß und hinterlässt nicht so einen faden Geschmack im Mund. Bei diesem Gedanken kommen mir gerade wieder der Rotz und der Schneeregen in den Sinn. Trotzdem kämpfe ich mich weiter zur Passhöhe des Stilfser Jochs hoch.

 

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Eine kurze Geschichte des Loslassens – von einem Naturwissenschaftler!

Heute ist ein Moment – da muss etwas weg. Weil es einfach zu viel wurde im Haus. Wir Menschen auf diesem Planeten bauen uns unsere Wirklichkeit. Mit allerlei Konsequenzen. Das ist schon merkwürdig. Als junges Paar schafft man zunächst allerlei an, zum Wohnen, zum Freuen aber auch zum rein praktischen Gebrauch. Dann kommen in vielen Fällen die Kinder.

(Unsere Tochter zog aus)

Auch sie brauchen viel, sie brauchen Dinge, die wir als Eltern ebenfalls lieb gewinnen und die wir demgemäß auch später festhalten wollen, als Erinnerung. Denn auch sie hatten sich einmal darüber gefreut. Und nach einem Wimpernschlag ist man alt und die Kinder groß. Das verstehe ich nicht. Andererseits – was ist schon die menschliche Lebensspanne gegen die astronomischen Größenordnungen!

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